Essen Sie 5 - 6 kleinere Mahlzeiten pro Tag


Statt 3 normale bis große Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen, sollten Sie mehrere kleinere Mahlzeiten essen. Sie können sich abends sogar ein kleines Dessert gönnen! Sie sollten unbedingt innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen frühstücken. Denn während der Nacht sinken die Stoffwechselaktivitäten und ein Frühstück kurbelt Ihren Stoffwechsel wieder an.
Viele Leute machen den Fehler das Frühstück auszulassen, da Sie ja Kalorien sparen, wenn Sie weniger essen. Doch genau das ist falsch, denn so fängt nach ein paar Stunden der Hunger an und verlangsamt Ihren Stoffwechsel sogar noch.
Es ist also sinnvoll, öfter kleine Portionen zu sich zu nehmen. Wenn Sie öfter essen, wird Sie dies auch vor dem Hungergefühl bewahren, dass sonst unweigerlich zwischen den 3 Hauptmahlzeiten aufkommt. Die Sättigung hält noch länger an, wenn Sie ordentlich Ballaststoffe und Proteine essen sowie viel Wasser (oder auch verdünnte Fruchtsäfte) trinken.
So verzichten Sie automatisch auf den Schokoriegel oder das Stück Kuchen zwischendurch.
Hier haben wir einmal einen Zeitplan für die täglichen Mahlzeiten aufgestellt. Diesen können Sie adaptieren bzw. auf Ihren Tagesablauf ummünzen:
  • 6h45: Ein glas lauwarmes Wasser trinken

  • 7h00: Frühstücken

  • 10h00: Einen leichten Snack zu sich nehmen

  • 12h00: Mittagessen

  • 16h00: Ein weiterer leichter Snack

  • 19h00: Abendessen mit kleinem Nachtisch

Öfter Essen hilft dem Stoffwechsel bei der Verbrennung

Es klingt zwar seltsam, ist jedoch tatsächlich so, dass man durch häufigere Mahlzeiten mehr Kalorien verbrennt. Natürlich gilt dies jedoch nur für das "richtige" Essen; Speisen, die reich an Ballaststoffen und Proteinen sind. Bei fettigen und sehr kalorienhaltigen Speisen hilft es auch nicht, diese in mehrere Mahlzeiten zu unterteilen. Lesen Sie hier nach, welche Nahrungsmittel zu empfehlen sind.

Nehmen Sie die letzte Mahlzeit 3 Stunden vor dem Schlafengehen zu sich

Sie haben bestimmt schon oft gehört dass Sie nach 18 Uhr nichts mehr zu sich nehmen sollen. Das setzt voraus dass Sie um 21 Uhr zu Bett gehen. Dies trifft natürlich auf wenige Leute zu. Aus diesem Grund sprechen wir lieber von der 3-Stunden-Regel.
Wenn Sie zum Beispiele gegen 1 Uhr zu Bett gehen, sollten Sie nach 22 Uhr nichts mehr essen.
Der Grund hierfür ist, dass der Körper nachts zur Ruhe kommt und die Verdauung nicht mehr so rege arbeitet wie tagsüber. Dies behindert zum einen den Kalorienabbau und zum anderen fördert spätes Essen dann einen Blähbauch und Bauchgrimmen am Morgen.
Ein weiteres Problem, dass durch zu späte Mahlzeiten entsteht ist, dass der Körper Energie auf das Verdauen der Speisen verwenden muss und nicht so zur Ruhe kommt, wie es nachts eigentlich sein sollte. Das kann unruhigen Schlaf mit sich bringen. Natürlich wissen wir alle, dass es nicht immer klappt, abends nicht mehr zu essen. Aber wenn Sie doch etwas essen, versuchen Sie, sich etwas Gesundes zu suchen. Etwas Obst, ein paar Mandeln, Nüsse oder Ähnliches.

Hören Sie auf, aus emotionalen Gründen zu essen

Dies ist leichter gesagt als getan. Wenn Sie gestresst sind, Kummer haben, sich beim Lernen stark konzentrieren müssen oder einfach nur gelangweilt sind, greifen Sie vielleicht schnell mal zu einem Stück Kuchen, Chips oder einer Tafel Schokolade. Dies ist eine sehr schlechte Essenseinstellung, denn Sie essen nicht, weil Sie Hunger haben. Dazu kommt, dass durch Stress und Kummer eine erhöhte Menge des Hormons Cortisol ausgeschüttet wird, dass das Ansetzen von Bauchfett begünstigt. Stress und ein flacher Bauch kommen oft einfach nicht überein. Finden Sie Wege, durch Entspannung Stress abzubauen. Ihre Essgewohnheiten werden sich automatisch mit ändern.

Verringern Sie Ihre Natrium-Zufuhr

Durch zu viel Natrium (Kochsalz) kann es zu unangenehmer Luft im Bauch kommen, so dass Ihr Bauch aufgebläht ist und dicker wirkt, als er tatsächlich ist. Natrium bindet Wasser und eine zu hohe Natriumkonzentration bedeutet eine starke Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Somit führt eine zu hohe Natriumzufuhr nicht nur kurzfristig zu einem dickeren Bauch, sondern kann dem Körper langfristig Schäden zufügen.
Beachten Sie bitte, dass nicht nur sehr salzige Speisen einen hohen Anteil Natrium enthalten. Um sie länger haltbar zu machen, wird bei vielen Lebensmitteln Natrium hinzugegeben. Fertiggerichte, Suppen aus der Dose und ähnliche Speisen sind somit am "gefährlichsten". Natürlich gibt es auch hier gesunde Alternativen, so dass es sich beim Kauf lohnt, den Natriumgehalt der Sorten verschiedener Hersteller zu überprüfen. Generell ist es besser, stattdessen tiefgekühlte Speisen zu kaufen.

Achten Sie auf die kleinen Dinge

Oft wird beim Abnehmen nicht auf die kleinen Dinge geachtet. Oft wird das, was man trinkt oder das Salat-Dressing, dass man über den sonst sehr gesunden und kalorienarmen Salat gibt, völlig übersehen. Aber all diese Dinge summieren sich und behindern so Ihre Gewichtsabnahme. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Analysieren Sie Ihre Essgewohnheiten

Essen Sie morgens innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen? Nehmen Sie kleine Snacks zwischen den Hauptmahlzeiten zu sich? Und wenn ja, sind diese auch gesund? Sie können diese kleinen Snacks auch gut aufpeppen, indem Sie z.B. nicht nur ein paar Möhren knabbern, sondern sich dazu einen fettarmen Quarkdip mit frischen Kräutern bereiten. Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie sich Gedanken über Ihre Essensgewohnheiten. So stellen Sie fest, an welcher Stelle Sie diese optimieren können, um Ihrem Traum vom wohlgeformten Bauch Stück für Stück näher zu kommen.